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Der neue Kirchenvorstand

Vertreter in der Dekanatssynode

Ausschüsse und deren Mitglieder

Besuch des Kirchenvorstands in Schützberg

Amtseinführung von Pfr. Ackermann

 

Vertreter unserer Kirchengemeinde in der Dekanatssynode

Der Kirchenvorstand hat Hr. Erich Koch und Hr. Arno Failing als Vertreter der Kirchengemeinde Waldgirmes in die Dekanatssynode entsandt. Als Stellvertreter wurden benannt Fr. Constanze Reinstädtler und Fr. Andrea Würz. Weiteres Mitglied der Synode ist Pfr. Frieder Ackermann.

Ausschüsse des Kirchenvorstandes

Folgende Ausschüsse wurden gebildet:

Bauausschuss: Pfr. Ackermann, Arno Failing, Erich Koch, Hans Rauber

Finanzausschuss: Pfr. Ackermann, Erich Koch, Jutta Schmidt, Andrea Würz

In diese Ausschüsse wird der Kirchenvorstand weitere Gemeindemitglieder berufen.

 

Begegnungen in Schützberg

Eine Gemeinde im Hochwassergebiet der Elbe

Eindrücke und Bilder einer Reise vom 12. - 13. Oktober 2002

Schön kalt war´s!
Am wohl kältesten Wochenende des bisherigen Herbstes hat der Kirchenvorstand Waldgirmes die Gemeinde Schützberg besucht. Wir wurden sehr herzlich von dem dort ansässigen Pfarrerehepaar empfangen. Recht schnell kamen wir ins Gespräch und erfuhren sehr viel Wissenswertes und Unbekanntes von der gerade überstandenen Flutkatastrophe. Unabhängig von den Nöten in Schützberg und Umgebung durch die Wasserschäden ist uns sehr eindrucksvoll vor Augen geführt worden, welche Entwicklung die Gemeinden
in kirchlicher Hinsicht zur Zeit erleben. Es sollte uns ein Ansporn sein, mehr geistliches Leben in unserer Gemeinde zu aktivieren.

.....dass man sich gleich wohl fühlte!
Der Empfang und die Begleitung durch das Pfarrerehepaar war von einer freundlichen und offenen Art, dass man sich gleich wohl fühlte. Die Berichte der Gemeindeglieder über die Zeit des Hochwassers waren ergreifend. Man hörte heraus: Mit einer solchen Katastrophe hatten Sie nicht gerechnet. In der noch nassen und ungeheizten Kirche konnten wir beim gemeinsamen Singen und Gottesdienstfeiern die Gemeinschaft spüren. Voller Dank war die Gemeinde für die  Spende und den Besuch und wir fahren bereichert durch die Begegnungen mit den Gemeindegliedern nach Hause.

Besonders lebendig in Erinnerung sind mir die Konfirmanden, die sich mit Freude durch eine Lesung aktiv am Gottesdienst beteiligten und uns spüren ließen: Wir gehören gern zu dieser Gemeinde. Herzlichen Dank den Gemeindeglie- dern, die uns Einblick in ihre stark von der Flut geschädigten Wohnungen und ihr Leben gewährten.

Am 13 Oktober schon Schneeregen!?
In Schützberg trafen wir Menschen, die das starke Bedürfnis hatten, über ihre Erlebnisse vor, während und nach der Flutwelle zu berichten, ja, das Unbegreifliche von der Seele zu reden. Das Hochwasser ist zwar nicht mehr da, aber es hat großen Schaden hinterlassen. Mit viel Fleiß und neuem Mut  müssen die Räume wieder hergestellt werden. In der Zwischenzeit bleibt vielen nur ein Zimmer, Herd und Kühlschrank.
Und dann am 13. Oktober schon Schneeregen!!
Erntedankgottesdienst in einer kalten, feuchten Kirche. Ein spärlich aber liebevoll geschmückter Altar. Auf einem Campingtisch fand das Keyboard, auf dem Pfarrer Sehmsdorf den Gesang begleitete, seinen Platz. Die Kirchenbänke noch etwas staubig, weil sie abge- schliffen und wieder brauchbar gemacht wurden. Das alles zusammen, die Menschen aus Schützberg und wir, ergaben einen bewegten, ergreifenden Erntedank- gottesdienst mit spürbarer Christennähe. So wird der Besuch in Schützberg in meiner Erinnerung bleiben.

In Kleinbussen der Gemeinde nahmen wir die 450 km nach Schützberg in der Nähe von Wittenberg in Angriff. Herzlich wurden wir durch das Pfarrerehepaar Sehmsdorf empfangen und köstlich bewirtet. Ein Rundgang durch den Ort Schützberg führte uns die Hochwasserschäden vor Augen und die eindrucksvolle Schilderung des Flut-Hergangs durch  Gemeinde- glieder und Videos machten uns die Betroffenheit  und Verzweiflung der Menschen deutlich. Wir konnten aber großes Unverständnis und Enttäuschung über die in Schützberg herbeigeführte Flutung hören, die zu verhindern gewesen wäre. Trotzdem war statt Re- signation Aufbruchstimmung zu spüren, auch in der Kirchengemeinde, deren Kirche  stark geschädigt wurde. Dort haben wir einen eindrucksvollen Erntedankgottesdienst erlebt trotz weniger Feldfrüchte auf dem Altar.
Ein kurzer Abstecher in die Lutherstadt  Wittenberg mit Besichtigung der Schloßkirche bildete den Abschluß unserer Fahrt.

Was mich am meisten bewegt hat bei der Begegnung in Schützberg: Der Erntedankaltar liebevoll hergerichtet - und leer war er. Die Ernte war vernichtet.  Dennoch sang die Gemeinde “Nun danket alle Gott” - spontan an- gestimmt nach dem Gottesdienst in der Freude über die Gemeinschaft mit uns.
...und draußen blühten die Apfelbäume, blühten in der Kälte des Oktobertages, blühten nach Überschwem- mung und Schlamm. Gottes Verheißung an Noah (1. Mose 8,22) nach der Sintflut hat eine neue Sprache bekommen.

Es muß nicht immer alles perfekt sein. Auch in einer einfachen Unterkunft ist Geborgenheit erfahrbar. Ein Gottesdienst in einer kalten und staubigen Kirche kann auch sehr viel Wärme und Dankbarkeit ausstrahlen. Trotz Überflutungsschäden und materiellen Verlusten können die Menschen in Schützberg noch ein Erntedankfest feiern!!
Wenn wir mit unserer Kirchengemeinde vergleichen, könnten wir die Gemeinde in Schützberg in materieller Sicht weiter unterstützen.
Ein geistlicher Austausch zwischen den
Gemeinden wäre für beide Seiten fruchtbar.

Unser Besuch in der Kirchengemeinde Schützberg hat den Nachrichten aus den flutgeschädigten Gebieten entlang der Elbe Gesichter verliehen, weil wir betroffenen Menschen begegnet sind. Diese Begegnung war so eindrucksvoll und bewegend, dass sie nicht einmalig bleiben und auch nicht nur materielle Hilfe heißen  kann. Darum wird es Gegenbesuche geben und hoffentlich eine dauerhafte Beziehung zu den Mitchristen einer anderen Kirchengemeinde entstehen.

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Amtseinführung von Pfr. Ackermann

Am 18. August 2002 wurde unser neuer Pfarrer Frieder Ackermann in einem Gottesdienst in unserer  Kirche in sein neues Amt eingeführt. Anschließend wurde ins Wicherhaus eingeladen um Gelegenheit zu geben Hr. Ackermann und seine Familie kennenzulernen und persönlich zu begrüßen.

Pfarrer Ackermann bei der Einführungsfeier

Aufgelockert durch musikalische Einlagen und einige Anspiele wird der anstrengende Tag Familie Ackermann sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Anspiel der Theatergruppe bei der EinführungsfeierAnspiel der Theatergruppe bei der Einführungsfeier 

Anspiel der Theatergruppe bei der Einführungsfeier Pfarrer Ackermann bei der Einführungsfeier

Anspiel der Theatergruppe bei der Einführungsfeier 

 

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